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Tommy
Anmeldedatum: 03.02.2008 Beiträge: 2 Wohnort: Dachau
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Verfasst am: 03.02.2008, 09:53 Titel: Speicherofen |
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Hallo,
zuerst einmal bin ich froh, dass es Euch gibt und man sich informieren kann.
Nun zu meinem Problem: Wir haben einen Speicherofen. Wenn er richtig beheizt wurde, speichert er ca 20 Std Wärme. Er ist ca 10 Jahre alt. Jetzt hab ich festgestellt, dass es Risse gibt! Und sogar bei 2 Fugen ist ein größeres Stück herausgebrochen. Was kann man dagegen tun?
Ich hab letzten Herbst im Schuba Shop Schamott Platten gekauft und 2 Seiten im inneren des Ofens verkleidet. Ich hab dazu Schamottmörtel verwendet, der bei dem Bau des Ofens übriggeblieben war. Letzte Woche hab ich nun gesehen, dass das ganze wieder herausgefallen ist.
Ich hab auch schon an einen Metalleinsatz gedacht. Kann man sowas machen?
Für Tipps wäre ich sehr dankbar.
Mit bestem Dank im Voraus und freundlichen Grüßen, Tommy |
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admin Site Admin
Anmeldedatum: 30.08.2007 Beiträge: 37 Wohnort: Balgstädt
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Verfasst am: 03.02.2008, 15:17 Titel: AW: Speicherofen |
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Hallo & vielen Dank für Ihren Eintrag in unserem Forum! Nun zur Beantwortung Ihrer Fragen:
1. Sehr feine Risse (z.B. 1-2mm) würde ich mit unserem Feuerfestkleber B165S oder mit Schamottemörtel verschließen/ verpachteln. Bei der Verwendung von Schamottemörtel sollten Sie jedoch darauf achten, das Sie diesen beim Anrühren ca. 10% handelsüblichen Portlandzement beifügen, da Schamottemörtel eine keramische Bindung besitzt und somit erst ab einer gewissen Temperatur erhärtet. Durch Beimischung des Zementes erhält der Schamottemörtel eine gewisse hydaulische Bindung (Erhärtung unser normaler Luft/ Raumtemperatur). Aus diesem Grund hat sich Ihre, in den Ofen eingesetzte Platte, auch wieder gelöst, da der Mörtel einfach nicht richtig fest geworden ist. Unser Kleber B165S hat eine hydraulisch/ keramische Bindung, d.h. dieser wird bereits unter normaler Luft fest und erhält seine Endfestigkeit unter Hitze.
2. Herausgebrochene Stücken würde ich entfernen, die Bruchstellen reinigen (lose Partikel entfernen & staubfrei machen) und mit unserer feuerfesten Putzmasse TS55-S (Körnung 0-4mm) verschließen/ verputzen.
3. Selbstverständlich können Sie auch einen Metalleinsatz verwenden. Hierzu sollten Sie diesen jedoch aus einem "warmfesten" Stahl fertigen lassen, um ein Verzundern des Materials unter Hitze zu verhindern. Gängige Werkstoffgüten sind hier die Qualitäten 1.4841 oder auch 1.4828. Ein qualifizierter Stahlbauer/ Stahlhändler kann Ihnen hier sicher weiterhelfen. Vor Ausführung sollten Sie jedoch unbedingt die Kosten erfragen, da dieses Material, im Vergleich zu Normalstahl, richtig teuer ist!
Für weitere Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung und verbleiben mit freundlichen Grüßen, Ihre Team vom schuba-shop.com  |
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Tommy
Anmeldedatum: 03.02.2008 Beiträge: 2 Wohnort: Dachau
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Verfasst am: 01.09.2008, 20:42 Titel: |
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Hallo, danke für Ihre Antwort auf meine Frage, ich glaube das war im Februar. Da jetzt das Heizen bald wieder losgehen wird, muß ich mir überlegen, was ich mit unserem Ofen mache!
Ich hab nochmal genau geschaut und festgestellt, dass an einer Stelle ein ca4x4cm groses Stück abgeplatzt ist, ca 1 cm tief. Bitte sagen Sie mir nochmal, was ich dafür hernehemn kann zum verschliesen.
An ein paar anderen Stellen hab ich Risse, die Vieleicht 2-4mm breit sind. Es ist hauptsächlich an den Fugen , wo die Risse dann weitergehen. Bitte teilen Sie mir auch hierfür nochmal genau mit, was Sie verwenden würden zum Verschliesen!
Bitte bestem Dank im Voraus und freundlichen Grüßen, Tommy |
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admin Site Admin
Anmeldedatum: 30.08.2007 Beiträge: 37 Wohnort: Balgstädt
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Verfasst am: 02.09.2008, 19:31 Titel: AW: AW: Speicherofen |
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Hallo & vielen Dank für Ihren Eintrag in unserem Forum!
1. Die feinen Risse (z.B. 2-4mm) würde ich mit unserem Feuerfestkleber B165S oder mit Schamottemörtel verschließen/ verpachteln. Bei der Verwendung von Schamottemörtel sollten Sie jedoch darauf achten, das Sie diesen beim Anrühren ca. 10% handelsüblichen Portlandzement beifügen, da Schamottemörtel eine keramische Bindung besitzt und somit erst ab einer gewissen Temperatur erhärtet. Durch Beimischung des Zementes erhält der Schamottemörtel eine gewisse hydaulische Bindung (Erhärtung unser normaler Luft/ Raumtemperatur).
2. Da das heraus gebrochene Stück von 4 x 4 x 1cm ebenfalls sehr klein ist, würde ich die Bruchstellen reinigen (lose Partikel entfernen & staubfrei machen) und ebenfalls mit Feuerfestkeber oder Schamottemörtel (Verarbeitung, wie zuvor beschrieben) verspachteln . Aufgrund der geringen Menge würde ich vom einem Kauf mit unserer feuerfesten Putzmasse TS55-S (Körnung 0-4mm) abraten, da dieses unzweckmaßig wäre.
Für weitere Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung und verbleiben mit freundlichen Grüßen, Ihre Team vom schuba-shop.com  |
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